Glühverlust DIN 18128

 

Der Glühverlust eines Bodens ist der Massenverlust den der Boden erfährt, wenn er bis zum Glühen erhitzt wird. Im Laborversuch wird die Probe im Muffelofen bei 550 °C bis zur Massenkonstanz geglüht. Die Differenz zwischen der Masse der getrockneten Probe vor dem Glühen und der geglühten Probe ergibt den Glühverlust. Der Glühverlust entspricht annähernd dem Anteil an organischer Substanz.

Da organische Substanzen eine sehr hohe Wasseraufnahmefähigkeit haben, wirken sich schon geringe Beimengungen deutlich auf das mechanische Verhalten aus, besonders bei bindigen Böden. Ab organischen Beimengungen größer als 20 Gewichtsprozent handelt es sich um hochorganische Böden, die für Gründungszwecke meist ungeeignet sind. Die wichtigsten organischen Bodenarten sind Torf (Pflanzenreste) und Faulschlamm (Tierreste).

 

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