Korngrößenverteilung DIN 18123

 

Ein Boden ist aus verschieden großen Körnern zusammengesetzt.

Für eine Kornverteilung wird eine Bodenprobe durch einen Siebsatz mit zunehmend kleineren Maschenweiten gesiebt.

Das funktioniert bis zu Korngrößen, die etwas feiner als Sand (Schluff 0,064mm) sind. Noch feinere Anteile (Schluff und Ton)

werden mit einer Schlämm-Analyse unterschieden.

 

Die Gewichtsanteile in der von jedem Sieb zurückgehaltenen Korngrößen und die Mengenunterschiede in den Feinstgrößen werden in einem Diagramm dargestellt. Auf der horizontalen Achse ist die Korngröße in Milimeter logarithmisch dargestellt. Auf der vertikalen Achse ist der Mengenanteil in Prozent dargestellt. Die Punkte der einzelnen Mengenanteile werden zu einer Kornverteilungskurve oder auch „Sieblinie“ verbunden.

 

Anhand der charakteristischen Kornverteilungskurve wird die Zugehörigkeit einer Bodenprobe zu bautechnisch wichtigen Bodengruppen festgestellt.

Außerdem kann die Wasserdurchlässigkeit des Bodens abgeschätzt werden.

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