Fundamente/Bodenplatten

In eine bestehende Produktionshalle soll nachträglich der Einbau einer Präzisionsmaschine erfolgen. Eine automatisch gesteuerte, hochempfindliche CNC-Bearbeitungsmaschine belastet ein Maschinenfundament mit beweglichen Lasten. Die Fundament- verformungen dürfen im elastischen Bereich ein Maß von 1/10 mm nicht überschreiten. Unter der bestehenden Tragschicht liegen noch Reste eines Decklehmes. Ein Bodenaustausch ist nicht erwünscht, da eine aufwendige Baugrubensicherung zu erwarten ist. Die einmaligen Setzungen (Konsolidation) können nachjustiert werden und sind deshalb nicht von Bedeutung.
     
Die Berechnung erfolgt in mehreren Phasen:
1. Phase: 10 Tage für den Aushub
2. Phase:  5 Tage Fundamenteinbau (=15 Tage nach Beginn)
3. Phase: 20 Tage für Einbau Maschine (nur ständige Lasten)
4. Phase:  1 Tag für Verkehrsbelastung durch Maschine
5. Phase:  1 Tag für Entlastung vom Verkehr
6. Phase:  1 Tag für Wiederbelastung mit Maschine
     
     
     
zurück
     
Bei den Berechnungen wird davon ausgegangen, dass die Bodenverhältnisse wie bislang angetroffen, gleichmäßig vorhanden sind. Die kritischen Verformungen können mit den gewählten Fundamentabmessungen gerade noch eingehalten werden. D. h. die Fundamentgeometrie wurde solange verändert, bis die erforderliche Fundamentsteifigkeit zu rechnerisch verträglichen Verformungen geführt haben.
     

1.Phase: Hebungen der Aushubsohle infolge Aushubentlastungen
     

5.Phase: Resultierende Vertikalverformung nach Entlastung vom Verkehr