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Polsterwände |
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| Um zu sehen, wie gut eine Finite - Element - Berechnung für eine Polsterwand zutrifft, wurde ein großmaßstäblicher Modellversuch des LGA – Grundbauinstituts Nürnberg (1992) nachgerechnet. Dort wurde eine Polsterwand durch ein Streifenfundament bis zum Bruch belastet. Die Verformungen und die inneren Kräfte der Wand wurden damals exakt gemessen und können nun gut mit den Ergebnissen der FEM – Berechnung verglichen werden. Außerdem wurden die Materialkennwerte der Geotextilien und des Bodens exakt untersucht. Die Grenzlast ergab sich in sehr guter Übereinstimmung zu 1462,3 KN (Im Versuch waren es 1450 KN). Die Verformungen der Wand stimmen ebenfalls gut überein, allerdings sind sie etwas größer als die gemessenen (11 cm gegenüber 9 cm). Dies könnte daran liegen, dass in der Realität eine gewisse Vorspannung der Geotextilien durch die Verdichtung des Bodens entsteht, die in der Rechnung nicht berücksichtigt wurde. zurück |
Die Graphik zeigt die horizontalen Verformungen der Wand im Bruchzustand.
Fazit
Die Finite Element Berechnung ergab eine sehr gute Übereinstimmung mit den Messungen des Modellversuches.
Somit haben wir die Möglichkeit, Verformungen von Polsterwänden o. Ä. relativ zuverlässig vorherzusagen bzw. die
Gebrauchstauglichkeit solcher Konstruktionen nachzuweisen.
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