![]() |
|||||||||
|
Einaxiale Druckfestigkeit DIN 18136 |
|||||||||
| Als einaxiale Druckfestigkeit wird die Druckfestigkeit von Bodenproben bei unbehinderter Seitendehnung bezeichnet. Beim Laborversuch wird eine zylindrische Bodenprobe durch einen Stempel axial (von oben her) gestaucht. Der Prüfkörper baucht in der Mitte allmählich aus. Bei starker Stauchung zeigen sich an der freien Oberfläche Scherfugen und/oder Risse. Zur Auswertung wird die Stempelkraft und die Verformung der Bodenprobe herangezogen. Der einaxiale Druckversuch wird für die Untersuchung der Festigkeit von Gesteinen genutzt. So wird z. B. die Dimensionierung der Tragfestigkeit von Großbohrpfählen in Fels und felsähnlichen Böden in Abhängigkeit von der einaxialen Druckfestigkeit vorgenommen. Die Kohäsion kann beurteilt werden. Die einaxiale Druckfestigkeit wird häufig auch als Einflussgröße für die Bohrbarkeit bzw. Lösbarkeit von Gesteinen herangezogen. Die Leistung von Schlagbohrgeräten kann z. B. durch eine hohe Druckfestigkeit stark vermindert werden. zurück | |||||||||