![]() |
|||||||||
|
Kalkgehaltsbestimmung DIN 18129 |
|||||||||
| Der Kalkgehalt bezeichnet den Gewichtsanteil an Kalziumkarbonat, bezogen auf den sonstigen Feststoff im Boden. Im Laborversuch wird die getrocknete Bodenprobe mit Salzsäure versetzt. Diese reagiert mit dem Kalk unter Entwicklung von CO2. Das entstehende Gasvolumen wird mit Hilfe des Gasometers gemessen. Aus dem Gasvolumen kann die Masse des Karbonatanteils berechnet werden. Bei Durchsickerungs- und Korrosionsvorgängen im Untergrund kann ein hoher Kalkgehalt negative Auswirkungen haben. So kann z. B. die Bildung von Lösungshohlräumen und Erosion in kalkhaltigem Boden begünstigt werden. Anhand des Kalkgehaltes kann man Böden einer geologischen Einheit zuzuordnen. In Gebieten mit anstehenden Triasformationen kann z. B. der Übergangsbereich vom Oberen Bundsandstein zum Unteren Muschelkalk lokalisiert werden. zurück | |||||||||