Korngrößenverteilung DIN 18123

Die Korngrößenverteilung gibt die prozentualen Anteile von Ton, Schluff, Sand, Kies und Steinen in einem Boden an. Die einzelnen Kornfraktionen werden durch Siebung und Sedimentation voneinander getrennt. Bei der Siebung wird der Boden durch Prüfsiebe mit verschiedener Lochweite gesiebt, die Anteile gewogen und in Prozent angegeben. Sind in dem Boden Feinteile (D<0.06 mm) enthalten, dann wird die Korngrößenverteilung mittels Sedimentation bestimmt. Bei diesem Verfahren wird die physikalische Eigenschaft ausgenutzt, dass verschieden große Körner im stehenden Wasser mit unterschiedlicher Geschwindigkeit absinken. Durch das Aräometer-Verfahren (siehe Bild) wird über die Suspensionsdichte der Korndurchmesser und der Gewichtsanteil der jeweiligen Kornfraktion die Korngrößenverteilung ermittelt.
     
     
     
     
     
     
     
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Aus dem Verlauf der Körnungslinie kann auf verschiedene Bodeneigenschaften geschlossen werden, z. B. auf:
     
- Wasser- und Frostempfindlichkeit
- mögliche Tragfähigkeit
- Wasserdurchlässigkeit
- Kapillare Steighöhe von Wasser u.a.