![]() |
|||||||||
|
Proctorversuch DIN 18127 |
|||||||||
| Zweck des Versuches ist, die erreichbare Trockendichte in Abhängigkeit vom Wassergehalt zu bestimmen, bei einem Versuchseinbau mit einer genau definierten Verdichtungsenergie. Beim Versuch wird die Bodenprobe in einem Versuchszylinder durch ein bestimmtes Fallgewicht nach einem festgelegten Arbeitsverfahren verdichtet. Der Versuch besteht aus mindestens 5 Einzelversuchen, die sich jeweils durch einen anderen Wassergehalt der Bodenproben voneinander unterscheiden. Bei bindigen Böden ist die Verdichtbarkeit sehr stark vom Wassergehalt des Bodens abhängig. Zu trockene oder wassergesättigte bindige Böden lassen sich selbst unter größter Verdichtungsarbeit nur unvollkommen verdichten. Bei zu niedrigen Wassergehalten kann der verdichtete Boden z. B. nachträglich Wasser aufnehmen, wodurch seine Trageigenschaften abgemindert werden können. Bei zu hohem Wassergehalt sind die Poren so stark mit Wasser gefüllt, dass eine Umlagerung der Bodenteilchen und damit eine Verkleinerung des Porenraums (Verdichtung) nicht mehr möglich ist. Der für eine Verdichtung erforderliche optimale Wassergehalt kann durch den Proctorversuch ermittelt werden. zurück | |||||||||