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Wasseraufnahmefähigkeit DIN 18132 |
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| Als Wasseraufnahmevermögen bezeichnet man die Eigenschaft des trockenen Bodens, kapillar Wasser anzusaugen und zu halten. Im Laborversuch wird das Wasseraufnahmegerät nach Enslin-Neff benutzt. In einen Glasaufsatz mit Filterplatte wird die Bodenprobe eingefüllt. Der Glasaufsatz ist mit einem wassergefüllten kalibrierten Messrohr verbunden. Das Wasser wird von der Bodenprobe angezogen. Mit dem Messrohr kann die Veränderung der Flüssigkeitsvolumina bestimmt werden. Das Wasseraufnahmevermögen kann Auskunft über die Art der im Boden vorhandenen Tonminerale geben, Kaolin z. B. hat ein Wasseraufnahmevermögen von 30 %, Montmorillonit von 300 – 700 %. Montmorillonit, gehört zur quellfähigen Smektitgruppe. Die Quellung findet bei Druckentlastung schon bei geringster Wasserzuführung statt und kann zu einer Volumenvergrößerung um das Vielfache führen. Der Ton geht dabei in einen plastischen und breiig-flüssigen Zustand über. zurück | |||||||||