Wasserdurchlässigkeit DIN 18130

Die Wasserdurchlässigkeit eines Bodens wird durch den Durchlässigkeitsbeiwert beschrieben. Es ist die Geschwindigkeit, mit der das Wasser den Boden durchsickert. Beim Laborversuch sickert das Wasser aus einem wassergefüllten Standrohr durch die Bodenprobe, die sich in einem Versuchszylinder befindet. Aus dem Absinken des Wasserspiegels im Standrohr und der hierfür benötigten Zeit wird der Durchlässigkeitsbeiwert bestimmt. Die Wasserdurchlässigkeit kann auch mit dem Triaxialversuch ermittelt werden! Der Durchlässigkeitsbeiwert ist unter anderem abhängig von der Korngröße und der Korngrößenverteilung der einzelnen Bodenkörner, der Lagerungsdichte, dem Sättigungsgrad und der Wassertemperatur. Das Wasser benötigt in stark bindigen Böden eine so lange Zeit, dass diese Böden als praktisch undurchlässig bezeichnet werden (sie haben einen Durchlässigkeitsbeiwert der kleiner ist als 10-5 cm/s). Die Wasserdurchlässigkeit ist z. B. wichtig bei der Wasserhaltung, Wassergewinnung, Konsolidierung und bei Zeitsetzungsfragen.
     
     
     
     
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