Zustandsgrenzen DIN 18122

Die Zustandsgrenze ist ein Maß für die Plastizität des Bodens und für seine Empfindlichkeit gegenüber Änderungen des Wassergehaltes. Im Laborversuch werden die Fließgrenze, die Ausrollgrenze und die Schrumpfgrenze ermittelt. Bindige Böden ändern mit dem Wassergehalt ihre Zustandsgrenzen. Sie sind bei hohen Wassergehalten breiig und gehen mit abnehmendem Wassergehalt in plastische und schließlich in halbfeste Zustandsformen über. Die Fließgrenze ist der Wassergehalt am Übergang von der flüssigen zur bildsamen Zustandsform, an der Ausrollgrenze geht der bildsame Boden in den halbfesten Zustand über und schließlich an der Schrumpfgrenze in die feste Zustandsform.
     
     
     
     
     
     
     
     
     
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