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Unerwartete Hohlräume im Talschotter |
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| In einer Kleinstadt in Südbaden wurde beim Aushub der Tiefgarage zufällig ein geologisch bedingter Hohlraum in dem Talschotter entdeckt, etwa in 3 m bis 4 m Tiefe. Die "gewachsenen" Kiese wurden während der Eiszeit in der Talebene aufgeschottert, wobei auch vereinzelt Eisbrocken eingeschlossen wurden. Nach dem Abschmelzen der Eisklumpen blieben vereinzelt Hohlräume zurück In den Jahren zuvor sind in dem Stadtgebiet immer wieder solche Hohlräume entdeckt worden. Als Baugrundgutachter mit örtlicher Erfahrung war uns das Problem nicht ganz neu. Der ansonsten sehr gut tragfähige Talschotter wurde zunächst mit Hilfe des Georadar flächig erkundet, es wurde eine flächendeckendes Radargramm erstellt. Auffällige Zonen wurden mit einer angemessenen Zahl von Rammsondierungen (DPH) gezielt überprüft. Mit dem Ergebnis der Baugrunderkundung konnten die Hohlräume (V = 1-2 cbm) gezielt ermittelt und mit Beton verfüllt werden. Eine mögliche Gefahr von Sackungen unter den Fundamenten konnte damit ausgeschlossen werden! zurück | ![]() |
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